epa02310452 A worker tends to cannabis plants at a growing facility for the Tikun Olam company near the northern Israeli town of Safed on 31 August 2010. In conjunction with Israel's Health Ministry, the company currently distributes cannabis or Marijuana for medicinal purposes to over 1,800 people to help relieve pain caused by various health conditions.  EPA/ABIR SULTAN ISRAEL OUT

Vernünftige Drogenpolitik

Die JUSO Aargau setzt sich aktiv für die Legalisierung von Cannabis ein, weil eine Legalisierung enorme Vorteile gegenüber der bisherigen repressiven Drogenpolitik hat.

  1. Legalisiert man Cannabis für Erwachsene, so vereinfacht dies die Präventionsarbeit – gerade im Jugendbereich. Für eine illegale Substanz Präventionsarbeit zu leisten ist viel schwieriger, als für eine legale.
  2. Durch eine Legalisierung werden Konsumnet_innen vor den möglichen Folgen von gestrecktem Cannabis, welches auf dem Schwarzmarkt verkauft wird, geschützt.
  3. Der illegale Drogenhandel kann mit einer Legalisierung viel sinnvoller bekämpft werden als bei einem Verbot. Verkauft der Staat Cannabis an die Konsument_innen, kann er den illegalen Handel unterbinden und ihn unattraktiv machen.
  4. Über 100‘000 Leute in der Schweiz kiffen und werden durch die repressive Drogenpolitik kriminalisiert. Dies ist absolut sinnlos! Diese Leute gehören entkriminalisiert und Cannabis legalisiert.
  5. Ob ein erwachsener Mensch lieber ein Glas Bier trinkt oder sich einen Joint gönnt, macht keinen Unterschied. Wir appellieren in diesem Punkt an die Eigenverantwortung der Bürger_innen, die aus unserer Sicht selber entscheiden können, ob sie kiffen wollen oder nicht.
  6. Im Endeffekt hat die Legalisierung von Cannabis viele Vorteile gegenüber einer repressiven Drogenpolitik. Es ist dringend Zeit für eine Legalisierung und eine Entkriminalisierung der Konsument_innen!

Von Vorstandsmitglied Jonas Hasenfratz

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