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Irritiert über grün-bürgerliche Listenverbindung
Die JUSO Aargau zeigt sich entsetzt und enttäuscht über die grün-bürgerliche Listenverbindung. Im Herbst kann man nun nicht mehr die Grünen wählen, ohne auch gleichzeitig bürgerlich und konservativ zu wählen.
Auch wenn viele Linke bis zuletzt auf eine rot-grüne Listenverbindung gehofft haben, hat sich am Schluss das mathematische Kalkül durchgesetzt: Die Aargauer Grünen gehen eine Listenverbindung mit den Grünliberalen und der EVP ein. Die JUSO Aargau zeigt sich entsetzt über so viel Opportunismus der Grünen, stehen sich doch inhaltlich der SP am nächsten. Mit diesem Entscheid haben die Grünen die bewährte und langfristige rot-grüne Politik zu Gunsten eines kurzfristigen hypothetischen Sitzgewinns geopfert. Für Florian Vock, Präsident der JUSO Aargau sind die Konsequenzen klar: „Die Grünen haben sich entschieden. Nun sind JUSO und SP im Aargau die einzigen Parteien die sich für eine gerechte UND ökologische Schweiz einsetzen. Die WählerInnen müssen wissen: Eine Stimme an die Grünen bedeutet eine Stimme
für Bürgerliche und Bewahrer."
Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten hoffen jedoch, dass sich dieser Opportunismus nicht bei allen Grünen durchgesetzt hat und wenigsten die jungen Grünen zur Vernunft kommen und ihren Werten treu bleiben. Aus diesem Grund ruft die JUSO Aargau die Jungen Grünen Aargau dazu auf, bei diesem Spiel nicht mitzumachen und die Unterlistenverbindung mit der Mutterpartei aufzukünden, solange die grün-bürgerliche Koalition besteht. Die JUSO Aargau
steht dabei den Jungen Grünen solidarisch zur Seite und bietet ihnen politisches Asyl: „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Jungen Grünen eine Unterlistenverbindung mit der SP eingehen können", so JUSO-Vorstandsmitglied Fabio Höhener.
