Nein zum Splittingmodell oder: Reiche Eltern für alle!

Dieser Beitrag unserer ehemaligen Präsidentin erschien ursprünglich im links:

Bereits im August-links habe ich über das Splittingmodell bei Stipendien geschrieben, das gerade im Grossen Rat diskutiert wird. Ich hatte gehofft, jetzt im Oktober berichten zu können, dass der Versuch der bürgerlichen Grossrät_innen, die Chancengleichheit in der Bildung abzubauen, kläglich gescheitert ist. Leider kann ich das nicht. Denn am 26. September 2017 wurde das Splittingmodell angenommen. Doch aufgeben wollen wir noch nicht. Wir wehren uns bis zum Schussentscheid, aktuell mit einer Petition. Artikel ansehen

1200 Unterschriften gegen Stipendiensplitting

Heute reichten wir unsere Petition gegen das Stipendiensplitting ein, darin fordern wir:

  • Die Aufsplittung von Stipendien in ein Drittel Darlehen und zwei Drittel Stipendien abzulehnen
  • Sich gegen die Senkung des Höchstbetrags an Stipendien von 17’000.- auf 16’000.- einzusetzen
  • Sich im Kanton Aargau für ein chancengerechtes Bildungs- und Stipendiensystem einzusetzen

MM Einreichung Petition Finger ab de Rösti

Offener Brief an das Departement Gesundheit und Soziales

Heute verschickte die JUSO Aargau einen offenen Brief an das Departement für Gesundheit und Soziales. Grund war, dass das Departement Gesundheit und Soziales einen Anlass von Pro Senectute finanziell unterstützte, an dem einzig Vertreterinnen der SVP eingeladen waren.

Mit unserem offenen Brief wollen wir auf diesen Misstand aufmerksam machen. Wir haben nichts dagegen, dass solche Anlässe finanziell unterstütz werden, wenn alle oder keine Parteien eingeladen werden. Aber wenn einzelne solche Anlässe unterstützt werden, an denen nur eine Partei eingeladen wird, müssten konsequenterweise auch andere solche Anlässe unterstützt werden.

Offener Brief an das Departement für Gesundheit und Soziales

Neues Präsidium

  1. An der ausserordentlichen Jahresversammlung vom 23. September trat Mia Gujer als Präsidentin der JUSO Aargau zurück. Als Nachfolge wurde das Co-Präsidium aus Sandro Covo und Mia Jenni gewählt. Ausserdem wurde Ursina Mühlethaler in den Vorstand gewählt.

Ausserordentliche Jahresversammlung

Digitalisierung als Chance

Thema der nächsten Delegiertenversammlung der JUSO Schweiz ist die Digitalisierung.

Im Positionspapier der nächsten Delegiertenversammlung geht es vor allem um die Bedrohung durch die sogenannte Scheinselbstständigkeit. Artikel ansehen

Gedanken zum Phänomen des Wollmützen-Feminismus

(Kommentar von Jérémie Reusser zu Pussyhats, Symbolen und Feminismus)

Am vergangenen Wochenende fand die Jahresversammlung der JUSO Schweiz statt. In diesen zwei Tagen wurde sehr viel über Feminismus diskutiert, oft auf in einer harten, radikalen Art und Weise. Meiner Meinung nach absolut zu Recht, angesichts der Gravität eines Problems, welches in unserer Zeit eigentlich schon längst aus der Welt geschafft hätte werden müssen.
Zugleich bewegten sich immer wieder pinke, rosa oder violette Wollmützen in den Fokus meiner Aufmerksamkeit. Nicht, dass es sich hierbei um ein neues Phänomen und schon gar nicht, dass es sich um eine neue Diskussion handeln würde. Der Kontrast zwischen den Diskursen leuchtete mir infolgedessen aber einmal mehr ein. Artikel ansehen

Tampons gegen fehlende Gleichstellung

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder…stehen wir am 8. März auf der Strasse und kämpfen für die Rechte der Frauen*. International aber auch national stehen die Frauen* immer noch hinten an. Immer noch wird uns die grundsätzliche Gleichberechtigung abgesprochen und sogar verneint, dass diese Ungerechtigkeit existiert.
Dabei ist der Lohnunterschied von Mann* und Frau* nach wie vor Realität. Wir sprechen von Unterschieden von bis zu 22,1 % (Quelle: bfs, 2017). Artikel ansehen

Kommende Generationen schützen – Nein zur schädlichen Bildungsinitiative!

Medienmitteilung 1.2.2017

Die kantonalen Jungparteien, JUSO, jBDP, jGLP, Jungfreisinnige, jGrüne und die jCVP schliessen sich in einem Komitee gegen die schädliche Bildungsinitiative, welche am 12. Februar zur Abstimmung kommt, zusammen. Das Komitee „Nein zur schädlichen Bildungsinitiative“ warnt vor den schweren Konsequenzen für kommende Generationen.

„Die Initiative bringt eine Schule wie vor 40 Jahren. Die Festlegung der Schulfächer verhindert eine Anpassung an die Anforderungen einer sich mehr globalisierenden Welt. So gilt es schon in frühen Jahren, das Bewusstsein für fremde Kulturen und andere Lebensarten zu fördern und so auch die Integrationsarbeit an Schulen zu erleichtern. Artikel ansehen