Gedanken zum Phänomen des Wollmützen-Feminismus

(Kommentar von Jérémie Reusser zu Pussyhats, Symbolen und Feminismus)

Am vergangenen Wochenende fand die Jahresversammlung der JUSO Schweiz statt. In diesen zwei Tagen wurde sehr viel über Feminismus diskutiert, oft auf in einer harten, radikalen Art und Weise. Meiner Meinung nach absolut zu Recht, angesichts der Gravität eines Problems, welches in unserer Zeit eigentlich schon längst aus der Welt geschafft hätte werden müssen.
Zugleich bewegten sich immer wieder pinke, rosa oder violette Wollmützen in den Fokus meiner Aufmerksamkeit. Nicht, dass es sich hierbei um ein neues Phänomen und schon gar nicht, dass es sich um eine neue Diskussion handeln würde. Der Kontrast zwischen den Diskursen leuchtete mir infolgedessen aber einmal mehr ein. Artikel ansehen

Tampons gegen fehlende Gleichstellung

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder…stehen wir am 8. März auf der Strasse und kämpfen für die Rechte der Frauen*. International aber auch national stehen die Frauen* immer noch hinten an. Immer noch wird uns die grundsätzliche Gleichberechtigung abgesprochen und sogar verneint, dass diese Ungerechtigkeit existiert.
Dabei ist der Lohnunterschied von Mann* und Frau* nach wie vor Realität. Wir sprechen von Unterschieden von bis zu 22,1 % (Quelle: bfs, 2017). Artikel ansehen

Kommende Generationen schützen – Nein zur schädlichen Bildungsinitiative!

Medienmitteilung 1.2.2017

Die kantonalen Jungparteien, JUSO, jBDP, jGLP, Jungfreisinnige, jGrüne und die jCVP schliessen sich in einem Komitee gegen die schädliche Bildungsinitiative, welche am 12. Februar zur Abstimmung kommt, zusammen. Das Komitee „Nein zur schädlichen Bildungsinitiative“ warnt vor den schweren Konsequenzen für kommende Generationen.

„Die Initiative bringt eine Schule wie vor 40 Jahren. Die Festlegung der Schulfächer verhindert eine Anpassung an die Anforderungen einer sich mehr globalisierenden Welt. So gilt es schon in frühen Jahren, das Bewusstsein für fremde Kulturen und andere Lebensarten zu fördern und so auch die Integrationsarbeit an Schulen zu erleichtern. Artikel ansehen

JUSO Aargau zeigt General Electrics (GE) den Mittelfinger

Medienmitteilung 31.1.2017

www.juso-aargau.ch

Am Wochenende liess die JUSO Aargau ein Transparent mit einem grossen Mittelfinger über den Sitz von General Electrics (GE) in Baden steigen. Damit reagiert sie auf den Bericht “Und plötzlich explodierte der Wert einer schweizer Firma” des Tagesanzeigers welcher am 23.1.2017 erschien. Darin wird beschrieben wie GE mehrere Milliarden Franken Gewinn am Steuerfiskus vorbeigeschleust und anschliessend gleich 1300 Stellen im grössten Schweizer Ableger in Baden streicht.1 Artikel ansehen

Arbeit und Weiterbildung für alle!

Die Firma Alstom gibt im Januar bekannt, rund 1300 Stellen zu streichen. Dabei zieht sich der Vorsitzende der Geschäftsführung und Alt-Bundesrat Joseph Deiss still und heimlich zurück und zeigt sich zu feige, Verantwortung zu übernehmen. Die SBB gibt ihm Rahmen ihres Sparprogrammes bekannt, bis 2020 in etwa 1400 Stellen abbauen zu wollen. Im Frühling äussert sich auch Brogli zur Thematik: es brauche einschneidende Massnahmen – ohne Stellenabbau wäre mit einem enorm grossen Loch im Kantonsportemonnaie zu rechnen. Artikel ansehen

(Familien)armut, vernachlässigt und omnipräsent

Armut ist in der Schweiz ein viel zu wenig diskutiertes Tabu. Noch viel zu oft gilt für viele Menschen der bürgerliche Mythos, dass hier niemand arm sein müsse. Akteur_innen aus Wirtschaft und Politik lassen immer wieder glauben, dass für alle Menschen gleiche Chancen gelten. Doch dem ist nicht so. Im Jahr 2014 lebten in der Schweiz laut dem Bundesamt für Statistik 513’00 Personen unter der Armutsgrenze. Artikel ansehen

Fackeln gegen die Menschlichkeit

Letzen Dienstag protestierten 500 Müheler gegen eine geplante Asylunterkunft Gasthof, mit Fackeln. Diese Symbolik muss wohl nicht kommentiert werden, reiht sie sich doch bestens in eine historische Tradition ein. Ja, sie sie sagen, sie seien konstruktiv. Mit Fackeln? Wie Fackeln Symbolik für etwas Konstruktives sein können, entgeht mir. Wie Fackeln nicht danach schreien „Diese Asylunterkunft zünden wir an, kommt sie dann wirklich!“, entgeht mir. Gleichwohl scheinen Fackeln kein Problem für 500 Menschen zu sein. Artikel ansehen

Offener Brief an den Bildungsdirektor Alex Hürzeler: Bauen Sie jetzt schon bei den Grundrechten ab?

Bauen sie jetzt schon bei den Grundrechten ab?

Sehr geehrter Herr Hürzeler

Mit Entsetzen vernahm ich, dass Sie ohne eine Begründung ein Verbot für eine bildungsabbaukritische Plakatausstellung von Kantonsschüler_innen veranlasst haben.

Von Ihnen sind wir uns ja schon Einiges gewohnt! Dank der vergangenen Legislaturperiode dürften Sie und Ihre Partei zurecht als Abbaukönig_innen bezeichnet werden. Unentwegt feilten Sie an der Strategie für den totalen Kahlschlag beim Umweltschutz, der Kultur, dem Sozialen und der Gesundheitsversorgung im Kanton Aargau. Nicht einmal die für die Zukunft so wichtige Bildung blieb verschont. Sie vergrösserten ohne Skrupel die Mindestschüler_innenzahl pro Klasse für die Primarschule, strichen Kursangebote für Lehrpersonen, sprachen kein Geld der Begabtenförderung zu, schufen die Freifächer ab  – ja, sogar der gestalterische Vorkurs musste daran glauben. Artikel ansehen

Bevölkerung hat genug vom Abbau – Linksrutsch im Aargau

Medienmitteilung 23.10.2016

www.juso-aargau.ch

JUSO Aargau feiert den Erfolg nach einem engagierten Wahlkampf.

Die JUSO Aargau verbucht den Regierungswahlkampf als grossen Erfolg. Sie schickte mit Mia Jenni, Ariane Müller und Mia Gujer drei fähige Kandidatinnen in das Rennen um die umkämpften Regierungsratssitze. Dies wurde vom Wahlvolk belohnt. Obwohl die JUSO keine Mandate besitzt, holten sie sich mehr als die Hälfte der Stimmen von Ruth Jo Scheier und einen Drittel aller Stimmen von Robert. Zwei Parteien welche acht und zehn Sitze im grossen Rat für sich beanspruchen können. Artikel ansehen