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Fackeln gegen die Menschlichkeit

Letzen Dienstag protestierten 500 Müheler gegen eine geplante Asylunterkunft Gasthof, mit Fackeln. Diese Symbolik muss wohl nicht kommentiert werden, reiht sie sich doch bestens in eine historische Tradition ein. Ja, sie sie sagen, sie seien konstruktiv. Mit Fackeln? Wie Fackeln Symbolik für etwas Konstruktives sein können, entgeht mir. Wie Fackeln nicht danach schreien „Diese Asylunterkunft zünden wir an, kommt sie dann wirklich!“, entgeht mir. Gleichwohl scheinen Fackeln kein Problem für 500 Menschen zu sein. Artikel ansehen

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Offener Brief an den Bildungsdirektor Alex Hürzeler: Bauen Sie jetzt schon bei den Grundrechten ab?

Bauen sie jetzt schon bei den Grundrechten ab?

Sehr geehrter Herr Hürzeler

Mit Entsetzen vernahm ich, dass Sie ohne eine Begründung ein Verbot für eine bildungsabbaukritische Plakatausstellung von Kantonsschüler_innen veranlasst haben.

Von Ihnen sind wir uns ja schon Einiges gewohnt! Dank der vergangenen Legislaturperiode dürften Sie und Ihre Partei zurecht als Abbaukönig_innen bezeichnet werden. Unentwegt feilten Sie an der Strategie für den totalen Kahlschlag beim Umweltschutz, der Kultur, dem Sozialen und der Gesundheitsversorgung im Kanton Aargau. Nicht einmal die für die Zukunft so wichtige Bildung blieb verschont. Sie vergrösserten ohne Skrupel die Mindestschüler_innenzahl pro Klasse für die Primarschule, strichen Kursangebote für Lehrpersonen, sprachen kein Geld der Begabtenförderung zu, schufen die Freifächer ab  – ja, sogar der gestalterische Vorkurs musste daran glauben. Artikel ansehen

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Bevölkerung hat genug vom Abbau – Linksrutsch im Aargau

Medienmitteilung 23.10.2016

www.juso-aargau.ch

JUSO Aargau feiert den Erfolg nach einem engagierten Wahlkampf.

Die JUSO Aargau verbucht den Regierungswahlkampf als grossen Erfolg. Sie schickte mit Mia Jenni, Ariane Müller und Mia Gujer drei fähige Kandidatinnen in das Rennen um die umkämpften Regierungsratssitze. Dies wurde vom Wahlvolk belohnt. Obwohl die JUSO keine Mandate besitzt, holten sie sich mehr als die Hälfte der Stimmen von Ruth Jo Scheier und einen Drittel aller Stimmen von Robert. Zwei Parteien welche acht und zehn Sitze im grossen Rat für sich beanspruchen können. Artikel ansehen

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JUSO Aargau verleiht den Goldenen Abbauhammer

Medienmitteilung 10.10.2016
www.juso-aargau.ch

Für die ausserordentlichen Abbaubemühungen in den Bereichen von Bildung, Kultur und Umwelt und für eine verantwortungslose Finanzpolitik verleiht die JUSO Aargau einen neu eingeführten Preis, den Goldenen Abbauhammer. Dieser soll derjenigen Person zukommen, welche die Abbauwut im öffentlichen Sektor am besten verkörpert und sich unermüdlich dafür einsetzt, dass es bald weniger Schulen, weniger Umweltschutz und weniger Prämienverbilligungen geben wird. Artikel ansehen

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Verkehrspolitik im 21. Jahrhundert

Die Strassen sind immer voller und Staus werden immer häufiger. Der Aargau als Autobahnkanton ist davon besonders stark betroffen. Bisher löste der Kanton immer wieder durch ein simples Rezept: mehr Strassen. Damit kann er aber nicht mehr länger weitermachen, denn diese Strategie ist weder nachhaltig noch zukunftgerichtet. Ausserdem ist es heuchlerisch, wenn der Kanton überall Leistungen kürzt und gleichzeitig Millionen im Asphalt verschachert. Artikel ansehen

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Feminismus 2016

„Wenn mich jemand fragt, ob ich mich heutzutage als Frau im Westen gleichberechtigt fühle, dann muss ich ganz klar sagen: Ja.“, dieses Zitat stammt aus einem Blogbeitrag des NZZ Campus, der im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Es ist erschreckend, dass es immer noch Frauen* gibt, die, obwohl sie offensichtlich über feministische Themen nachdenken, nicht realisieren, wie aktuell die Ungleichheitsdebatte immer noch ist. Die Autorin erklärt den feministischen Kampf in der westlichen Kultur für beendet und schliesst dabei vom eigenen Empfinden aufs Ganze. Dabei sieht die Schweizer Realität folgendermassen aus Artikel ansehen

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Die Zeltstadt in Aarau

Aarau, Rohrerstrasse, zu Fuss zwei Minuten zum Bahnhof. In einem Hinterhof stehen Militärzelte, für die Passanten hinter einer Mauer versteckt. Nur der Lärm der Strasse wird von der Mauer nicht abgehalten. Hier wohnen Asylsuchende. Die sanitären Anlagen erinnern an ein Festival am letzten Tag, nur dass die Menschen in den Zelten nicht nach einem Wochenende wieder abreisen können. Artikel ansehen

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Regierungsrat: Schluss mit der Wahl zwischen kleineren Übeln!

Vergangene Woche haben wir die Nomination von drei Kandidatinnen – Ariane Müller, Mia Gujer und Mia Jenni – für den Regierungsrat bekannt gegeben. In der entsprechenden Medienmitteilung sind einige unserer Beweggründe erläutert. In diesem Beitrag sollen diese etwas genauer dargelegt werden. Doch zu Beginn die Fakten: Die momentane Lage im Kanton Aargau ist bedrohlich, ohne einen Kurswechsel steuern wir direkt auf eine Katastrophe zu. Im Asylwesen stehen kaum Mittel für eine menschliche Unterbringung der Flüchtenden zur Verfügung, ganz abgesehen von Bildungsangeboten und Integrationsmöglichkeiten. Auch unser Bildungssystem wird unter der bürgerlichen Regierung (und dem bürgerlichen Grossen Rat) kaputt gespart.  Das Berufswahljahr und nun auch der gestalterische Vorkurs, die Löhne der Lehrer_innen sowie alle weiteren Angebote werden gnadenlos gekürzt. Acht wird nur dem Portemonnaie der Reichen gegeben, wer nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, hat Pech gehabt. Gleichzeitig werden Vermögende Aargauer_inne und Unternehmen entlastet. Artikel ansehen

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JUSO Aargau kandidiert mit drei Kandidatinnen für den Regierungsrat

Medienmitteilung 26.8.2016
www.juso-aargau.ch

Die JUSO Aargau nominierte an der Mitgliederversammlung vom 11. August 2016 Mia Gujer, Mia Jenni und Ariane Müller als Kandidatinnen für die Regierungsratswahlen vom 23. Oktober 2016.

Aufgrund der aktuellen politischen Lage des Kantons Aargau, beschloss die JUSO Aargau mit drei Frauen für die kommenden Regierungsratswahlen zu kandidieren. “Unter anderem bewegten uns die Kandidaturen von drei bürgerlichen Frauen zu diesem Schritt. Sie und ihre Parteien disqualifizierten sich nicht zuletzt durch ihre konsequente Abbaupolitik bereits vor dem Regierungsratswahlkampf von einer vertretbaren Kandidatur.” begründet Mia Gujer, Präsidentin der JUSO Aargau, diesen Schritt. “Die momentane Situation im Kanton Aargau ist ein bezeichnendes Beispiel von mangelnden Frauen* in der Politik. Eine Regierung mit einem Männermehr wird kaum hinterfragt.” ergänzt Mia Jenni. Artikel ansehen