Nomination

Nationalrats-Nomination der JUSO Aargau

Am 22. November versammelten sich rund 30 Mitglieder der JUSO Aargau in der Westschöpfe der Kantonsschule Wettingen. Das Haupttraktandum der Versammlung war die Nomination der 16 Kandidat_innen für die Nationalratsliste. Somit ist die JUSO die erste Partei im Kanton Aargau, die bereits ihre Kandidierenden aufstellt. Das Ziel für die JUSO Aargau ist den Wähleranteil von 0.7% auf 1% zu steigern. Die knapp verlorene Abstimmung zur Transparenz ist das beste Beispiel dafür, dass die JUSO am Puls der Zeit politisiert und inzwischen mehr als nur eine einfache Jungpartei ist.

Die Stimme der JUSO ist notwendig, um der bürgerlichen Mehrheit Gegensteuer zu geben. Diese Schweiz muss ihre Verantwortung für die Menschen und die Menschlichkeit wahrnehmen. Und dafür braucht es unser gemeinsames Engagement, unseren Einsatz für mehr Demokratie, Freiheit, Gleichheit und Solidarität.

Die 16 vorgeschlagenen Kandidat_innen stellten sich nach diesen beiden Ansprachen vor und wurden alle nominiert. Die vorgeschlagene Liste wurde einstimmig und mit Applaus abgesegnet. Auf der politischen Agenda der JUSO Aargau stehen für den Wahlkampf mehrere Themen. Zum einen will die JUSO weiterhin das kantonale Sparpaket bekämpfen. Die Sparmassnahmen sind Folgen von Steuererleichterungen für die Reichen und Unternehmen wodurch ein Einnahmenproblem entstand und nicht wie die Bürgerlichen behaupten ein Ausgabenproblem. Ebenfalls will die JUSO Aargau weiterhin für die Offenlegung der Politikfinanzierung kämpfen, denn das Bedürfnis nach mehr Transparenz ist nach der letzten Abstimmung in der Bevölkerung deutlich zu spüren.

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