Offener Brief

UPDATE
Der offene Brief wurde heute Mittwoch, den 13. Mai mit über 40 Mitunterzeichnenden an Bildungsdirektor Alex Hürzeler versandt. Diese Seite wird aber immer noch laufend aktualisiert und wir freuen uns über weitere Unterstützer*innen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

 


 

Die Schulen sind wieder offen! Aber Schüler*innen mit gewissen Vorerkrankungen, zum Beispiel mit Immuninsuffizienz, können noch nicht physisch am Unterricht teilnehmen. Und weil es jetzt keinen Fernunterricht mehr gibt, auch nicht mehr online. Ob und inwiefern sie weiterhin schulische Betreuung erhalten, wird den sowieso schon überlasteten Schulen überlassen. 

Das finden wir nicht OK! Es müssen einheitliche Weisungen her, damit auch die Schulbildung dieser Schüler*innen gewährleistet wird.

Das wollen wir in einem offenen Brief an unseren Bildungsdirektor Alex Hürzeler fordern. Den Text, den wir schicken werden, findest du hier: Offener Brief

Wenn auch dir wichtig ist, dass im Aargau alle gleichen und guten Zugang zu Bildung haben, unterschreibe hier den offenen Brief:

 

Es haben bereits 51 Menschen unterschrieben:

Cédric Wermuth, Nationalrat, Zofingen

Elena Flach, Sozialpädagogin, Rekingen

“Bildung als höchstes Gut sollte für alle zugänglich sein!”

Thomas Leitch-Frey, Sekundarlehrer, Wohlen

“Auch Schüler*innen mit Vorerkrankungen, die den Unterricht nicht vor Ort besuchen können, müssen weiterhin von der Schule betreut und gefördert werden. Die Betreuung im Fernunterricht kann durch Lehrpersonen erfolgen, die selbst nicht vor Ort unterrichten können, weil sie zur Risikogruppe gehören.”

Maurice Haefeli, Schüler, Niderrohrdorf

“Ich bin selbst Risikopatient und bin seit 2 Monaten zu Hause und für mich wird von der Schule selbst nichts Organisiert zum Glück habe ich eine super Lehrerin, die sich dafür einsetzt, aber sonst fühle ich mich beschissen da für mich eine geringe Chance entsteht wieder zur Schule zu gehen, weil sie dort keinen Abstand halten dürfen und ihnen wird kein Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt, es gibt keinerlei Sicherheits- und Schutzmassnahmen das macht mich enorm wütend.”

Jeannine Vinci, Lehrerin Sek. I, Niederrohrdorf

“Weil alle Kinder ein Recht auf Bildung haben und in den Weisungen des Kantons AG für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts die Gruppe der Hochrisikopatienten unter den Jugendlichen nicht berücksichtigt wurden und somit einmal mehr keine Mittel dafür zur Verfügung gestellt werden trotz angeblicher integrativer Schulung.”

Dieter Egli, Grossrat, Windisch

Lara Hitz, Präsidentin JUSO AG, Aarau

“Bildung muss für alle garantiert werden können, ganz besonders in Krisenzeiten. Die Zukunft von Schüler*innen mit Vorerkrankungen steht auf dem Spiel, garantieren wir sie!”

Sophie Haefeli, Primarlehrerin, Oberrohrdorf

“Ich bekomme in meinem Umfeld mit, wie  Personen  komplett vergessen oder ignoriert werden.
Wenn jemand zur Risikogruppe gehört, kann er*sie vom Unterricht frei gestellt werden – muss und darf somit keine schulischen Leistungen mehr erbringen.
Das kann keine Lösung sein.
Nur weil ein*e Schüler*in nicht mit 23 anderen Kindern in einem Schulzimmer sitzen kann, heisst das nicht, dass er oder sie deswegen nicht an schulischen Leistungen teilhaben kann.
Alternativen müssen überlegt, ausgebaut und angewendet werden können.

Es kann nicht sein, das Menschen ihr Recht auf Bildung nicht wahrnehmen können!”

Vera Becker, Co-Präsidentin Junge Grüne AG, Untersiggenthal

Damiano Bergomi, Lehrer, Aarau

“Chancengleichheit!”

Oxana Kachramanow, FaBe Kinder, Aarau

“Weil es nicht fair ist, dass Kinder die sowieso schon einen erschwerten Lebensweg haben diesen von diesem ungerechten Lösungsweg noch mehr erschwert bekommen.”

Noa Haefeli, Schreiner, Oberrohrdorf

“Mein Bruder hatte vor Jahren eine Nierentransplantation, wenn er das Virus bekommen würde wäre er tot. Seit Monaten ist er schon zu Hause und kann jetzt noch nicht in die Schule. Er hat jetzt einfach Absenzen ohne Ende und leidet doppelt darunter.”

Cybel Dickson, Studentin Volkswirtschaft, Bad Zurzach

“Auch bei der Rückkehr zur ‘Normalität’ müssen alle Menschen mitgedacht werden!”

David Sommer, Informatiker, Birmenstorf

“Es kann nicht sein, dass Menschen aufgrund einer Vorerkrankung nicht beschult werden. Bildung ist ein Menschenrecht. Es muss auch in Zeiten einer Krise gewährleistet werden.”

Lea Berger, Software Engeneer, Winterthur

“Die Pandemie gab uns die Chance den Fernunterricht einzuführen und zu verbessern. Statt diese Chance nun zu nutzen, wird der Fernunterricht sogar verboten und Kindern die Möglichkeit weggenommen sich von Zuhause weiterzubilden.”

Elias Erne, Kantischüler, Boswil

“Bei der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts darf keine Gruppe von Schüler*innen vergessen gehen.”

Lisa Küng, Primarschullehrerin, Baden

Julian Schnetzler, Kantischüler, Kaisten

“Weil es einfach nicht sein kann, dass der Kanton nicht fertig gedachte Weisungen erlässt, die nicht alle Betroffenen miteinbeziehen, und alle schwierigen Punkte einfach den Schulen überlässt, ohne dafür eine Lösung bereitzustellen!”

Lea Schmidmeister, Sozialarbeiterin, Wettingen

Peter Weihrauch, Schüler, Seengen

“Gleiche Chancen für alle!”

Zoé Kürsteiner, Studentin, Rekingen

Rolf Schmid, Ökonom, Frick

“GLEICHE CHANCEN FÜR ALLE.”

Viviane Hösli, Gewerkschaftssekretärin, Zofingen

Nils Jocher, Student, Frenkendorf

Mia Jenni, Praktikantin Verlag, Obersiggenthal

Nico Zobrist, Kantischüler, Unterentfelden

Anne-Lise Sommer-Voumard, Betriebswirtschafterin HF, Birmenstorf

Severin Stierli, Biologielaborant, Bremgarten

Zoe Sutter, Buchhändlerin, Bremgarten

Benjamin Koch, FMS Schüler, Dietwil

Shari Uhlig, Studentin, Oberrohrdorf

Sonu Sabnis, Erwerbslos, Baden

Alex Isenegger, Verkauf, Unterendigen

Kathrin Bögli, Primarlehrerin, Remingen

“Gleiches Recht auf Bildung für alle!”

Benjamin Guerne-Kieferndorf, Kantonsschüler, Baden

Andrea Strebel, Sachbearbeiterin Adm, Niederrohrdorf

Justin Vogler, Elektroplaner, Niederrohrdorf

Iris Längle, Kaufmänische Angestellte, Ehrendingen

Florian Kleppel, Kantischüler, Boswil

Lili Jenny, Pharma Asistentin, Baden

Lenny Hug, Informatiker Systemtechnik, Walde

Beatrice Graber, Sozialpädagogin, Unterendingen

Silvia Widmer, Kassiererin, Busslingen

“Für alle gleiche Rechte. Bildung ist sehr wichtig. Keine*r darf ausgeschlossen werden egal warum.”

Imtrud Wyss, Verkaufsangestellte, Ehrendingen

“Als alles zu war, war es möglich für alle. Jetzt für Einzelne nicht möglich. Hallo???”

Christine Walser, Lehrerin und schulische Heilpädagogin, Ziegelbrücke

“Die Bundesverfassung (Art. 19 und 62 BV) gewährleistet, dass die Kantone für einen ausreichenden Grundschulunterricht sorgen, der allen Kindern offen steht und an öffentlichen Schulen unentgeltlich ist.”

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